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Schaumburger Wochenblatt vom 25./26.09.21

Im Schaumburger Wochenblatt erschien ein leicht veränderter bereits am 03.09.21 in der SZLZ erschienene Artikel, zu dem wir bereits Stellung genommen haben. Es wird eine Mitarbeiterin der Firma Bauergut mit der Aussage zitiert, in den Flyern der Gegenseite (Wir lieben Bückeburg) stünden Lügen drin und dies mache die Mitarbeiter sehr traurig. Begründet wird diese pauschale Aussage jedoch nicht. Wir lieben Bückeburg wolle die Bürger mit Behauptungen manipulieren, das sei nicht fair. 

Richtig ist, dass unser letzter Flyer "5 vor 12" einige fundamentale Behauptungen der Gegenseite (Edeka/Bauerngut) richtig gestellt und deren manipulativen Charakter deutlich gemacht hat. Dies beginnt damit, dass Edeka behauptet, dass es sich bei dem Bauvorhaben um eine Erweiterung des Bauerngut-Fleischwerks (in Wirklichkeit ein neues Logistikzentrum) handelt und endet damit, dass es unabdingbar sei, das neue Logistikzentrum in unmittelbarer Nähe des Fleischwerks zu bauen. All dieses wird von uns widerlegt und das wird in dem Artikel als Lüge bezeichnet. Wir sind nicht gegen ein neues Logistikzentrum - nur nicht im Landschaftsschutzgebiet. Man kann ein solches Zentrum durchaus in einiger Entfernung in einem ausgewiesenen Industriegebiet bauen. 

Die Autorin nh (Nadine Hartmann) ist mit einem Mitarbeiter der Firma Bauerngut verheiratet und deshalb sicher nicht eine neutrale Berichterstatterin.  

 

 

 

04.09.21 In eigener Sache: "Wir lieben Bückeburg" wehrt sich von Renate und Falko von Strauss

Die Bürgerinitiative wehrt sich gegen die im Artikel geäußerte Unterstellung, sie sei gegen den Erhalt von Arbeitsplätzen, gegen Logistikzentren und für die Umsiedlung von 800 Mitarbeitern.

Richtig ist, dass wir Logistikzentren gut finden, Arbeitsplätze erhalten wollen und gern auch neue geschaffen sehen.

Wir sind gegen den Bau eines Logistikzentrums im Landschaftsschutzgebiet Bückeburg West/Sandfurth, weil die Landschaft dort seit 1989 aus guten Gründen geschützt ist und auch geschützt bleiben soll.

Das Logistikzentrum muss nicht aus betrieblichen Gründen in 500 m Entfernung zum Fleischwerk von Bauerngut gebaut werden. Es kann durchaus auch an anderer Stelle in Bückeburg in einiger Entfernung entstehen, auf Flächen die nicht geschützt sind, z.B. in Industriegebieten. Die Firma Bauerngut hat die betriebliche Notwendigkeit der unmittelbaren Nähe zur Produktion nicht nachgewiesen und niemand hat die vorgelegten Papiere dazu wirklich geprüft.

Insofern sagen auch wir JA zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Bauerngut-Standortes, nur nicht im Landschaftsschutzgebiet.

Wir sehen, dass mit dem geplanten Bau des Logistikzentrums in der zu Recht geschützten Landschaft ein neues Industriegebiet entstünde. Damit wäre die charakteristische Kulturlandschaft zum Wesergebirge, ein wertvoller Erholungsraum und die Anbindung Bückeburgs an das touristisch erschlossene Weserbergland zerstört.

 

SZLZ vom 03.09.21

 

 

Unsere Argumente gegen den Standort des neuen Logistikzentrums im Landschaftsschutzgebiet haben wir den Begründungen der Firma Bauerngut für die Aufhebung des Landschaftsschutzgebiets für den Kreistag gegenübergestellt. Außerdem gibt es eine Grafik, die die Lieferbeziehungen des Logistikzentrums deutlich macht und visualisiert, dass der Standort im Landschaftsschutzgebiet vollkommen falsch ist. 

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